Blog Christian

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Oktober 2017

Großsteinbacher Butter und der Klimaschutzpreis

Bei einem Einkauf in der örtlichen Greißlerei entdeckte ich in ihrer Vitrine unverpackte Butter. Sofort fragte ich Mili woher sie diese habe. "Selbst gemacht!" Vermutlich die erste Großsteinbacher Butter seit langem. Ihre Tochter, angehende Vetrinärmedizinerin, hat sich entschlossen die Milch einer ihrer Kühe dafür zu verwenden. Immer wenn es nun genügend Rahm gibt macht sie Butter. Und ja, um die Sache genau zu nehmen: Es ist Großhartmannsdorfer Schachblumenbutter.

Im Oktober hatten wir auch wieder Besuch vom ORF. Ernst, Alex und Rudi, kamen ziemlich gestresst bei uns an um einen Beitrag für den Klimaschutzpreis zu gestalten. WIR SIND NOMINIERT! Uns persönlich freut das natürlich, aber viel mehr freut es uns für die Produzenten die uns im Jahr des Essperiments teilweise mit großen Mühen unterstützt haben, die so innovativ sind und denen Ernährung sehr wichtig ist.

Wir sehen die Nominierung daher stellvertretend für alle tollen Betriebe unserer Region, egal ob die Landwirte, die Produzenten oder auch die Heiltherme Bad Waltersdorf. Ohne diese Betriebe wäre uns der Umstieg nicht gelungen.

Nachdem wir ja immer noch auf der Suche nach neuen Produzenten sind und unsere "alten" nach wie vor besuchen und Kontakt halten möchte ich von ein paar erfreulichen Ereignissen berichten:


Steirerreis: Die Familien Fuchs und Fröhlich haben die Ernte abgeschlossen und in Bälde gibt es wieder nachschub! Natürlich werden wir sofort einen Karton bestellen.


Gratzer Bräu: Nach der Ernte ist vor der Ernte! Auch heuer hat Alois Gratzer wieder einige Bauern dazu motivieren können Braugerste anzupflanzen. Die Saat ist in der Erde und die ersten zarten Pflänzchen genießen den sonnigen Herbst.


Turza: Produkte der Fleischerei Turza kann man nun auch Online bestellen. https://shop.vulkanland.at/fleischerei-turza


Buchberger: Robert Buchberger hat wieder eine Filiale eröffnet. Diesmal in Fürstenfeld, was mich sehr freut, denn somit habe ich eine Filiale unweit meiner Schule, Leberkässemmel in der Pause JUHUUUUU


Was mir auch auffällt, unsere Produzenten sind großteils in den Social Media vertreten. Im nächsten Blogbeitrag werde ich versuchen die Facebook Seiten und URLs der Internetauftritte besser zu verpacken.

Unser eigener Apfelsaft:

Aufgrund des Fehlens von Apfelbäumen (die sind alle noch zu jung) im eigenen Garten konnten wir bisher nie Apfelsaft machen. Heuer stellten uns Freunde ihre Streuobstwiese zur Verfügung und wir konnten unseren eigenen Bio Apfelsaft machen. Leider hatten wir die Äpfel nicht als die erste Mobile Saftpresse in Großsteinbach war... Mobile Saftpresse??? Ja!  Echt coole Sache! https://www.mobile-saftpresse.at/

Stay tuned & keep local! 

19.09.

"Da Summa is umma!" Nach einem erholsamen Sommer und dem offiziellen Ende des Essperiments, mit der Abschlusssendung aus Großsteinbach, möchte ich über den kulinarischen Sommer berichten.

Uns war ja klar, dass ein Jahr Essperiment nicht ohne Folgen bleiben würde. Da es uns aber in diesem Jahr so gut gegangen ist, haben wir beschlossen, weiterhin der regionalen Ernährung treu zu bleiben. Natürlich nicht mit den strengen Regeln von Ernst Schwarz, sondern mit praktikablen Regeln.

Die Hauptregel für uns ist nun das vermeinden von großen Supermärkten und der Einkauf bei regionalen Geschäften die auch regionale Produkte führen.

Natürlich kaufen wir auch weiterhin bei Liesl Milch, Gratzer Bräu, Turza, Buchberger oder Schirnhofer aber eben auch Produkte die wir im letzten Jahr nicht hatten. Wir achten dabei aber genau auf die Zutaten (z.B. Fleisch muss 3 x A im Lebenslauf haben, keine Geschmacksverstärker,....).

Was nun wirklich leichter fällt ist eine Kleinigkeit zu essen oder trinken wenn wir unterwegs sind. Coca Cola & Co kaufen wir trotzdem nicht mehr. Steirerkracherl oder Murelli sind angesagt. Betriebe die diese Produkte herstellen, greifen eher auf regionale Produkte zurück (Zucker aus Ö) und vor allem schaffen sie Arbeitsplätze. Während Coca Cola auch keine kleinen Vereine oder Veranstaltungen unterstützt, machen dies diese regionalen Betriebe.

Aber nun weg von der Theorie, hin zur kulinarischen Praxis.

Nach der Essperiment Abschlusssendung ging es für uns für 10 Tage auf Urlaub. Über Italien führte uns die Reise nach D Allos in Frankreich und über einen kurzen Stopp am Gardasee zurück nach Österreich.

Die erste Nacht in Italien verbrachten wir in einem kleienn familiären Hotel am Stadtrand von Brescia wo der Opa uns noch jedes Gericht persönlich vorstellte. Dementsprechend war die Qualität und der Geschmack.

Am zweiten Tag ging die Reise über Mailand und Turin nach Frankreich. Durch das Ubaye Tal fuhren wir nach D Allos. Diana und ich sind ja große Freunde von Frankreich. Diana vor allem wegen der Sprache und des Chevre ich vor allem wegen der Kulinarik und des Lebensgefühls.

Im Urlaub besuchten wir, noch ganz gezeichnet vom Essperiment, einige Produzenten (in den Bergen waren es vor allem Käseerzeuger) und kosteten uns durch das breite Angebot.

Auch sonst genossen wir die typische Küche der Franzosen die in den Alpen ein wenig anders aussieht als am Meer.

Die Gegend um D Allos ist sehr sehenswert, vor allem flussabwärts ins Tal des Verdons.

Auf der Heimreise nahmen wir den Weg über Nizza und durchquerten dabei viele wunderbare Orte, um dann an der Cote D'azur noch einmal ausgiebig in französische Produkte einzukaufen.

Am Gardasee genossen wir dann die klassische italienische Küche.

Im Sommer konnten wir viel Zeit damit verbringen zu schauen wie unser Leben nach dem Essperiment aussehen sollte.

Für uns war ja klar, dass wir nicht mehr in namenlosen Großsupermärkten irgendwelche Produkte mit unbekannter Herkunft oder Mogelpackungen kaufen wollten.

Mittlerweile haben wir ein tolles Netzwerk an kleinen Geschäften und Produzenten. Fertiggerichte findet man bei uns auch keine mehr.

Den ganzen Sommer über war in der Küche Action angesagt, Tomaten einkochen, Marmelade machen... Diana und meine Mum haben sich da richtig reingehaut.

Leider klappt das mit einem Erdkeller immer noch nicht, aber da fällt mir sicher auch noch was ein.

Besonders freut es mich immer wieder im Rahmen von Vorträgen oder Info Veranstaltungen vom Essperiment berichten zu können.



05.06 (Tag 5)

Die ersten Tage der Post Essperiment Zeit sind vorbei. Das erste nicht regionale Essen war eine Extrawurstsemmel mit Majonese. Dazu ein Makava (Bio Eistee). Es war köstlich!

In Wirklichkeit hat sich aber nicht viel geändert, einzig unterwegs einfach etwas zu trinken bestellen oder schnell ein Wurstsemmerl zu holen.

Ich war auch schon wieder im Supermarkt (Geburtstagsgeschenk für Ben). Die Fülle hat mich fast ein wenig erschlagen, ich hab aber nichts mitgenommen! Der Versuch weiterhin regional und lokal einzukaufen wird von uns auf jeden Fall weitergeführt. Wie es uns geht, das werden wir natürlich hier berichten!


23.05 (Tag 359)

Vorgezogener Hochzeitstag in der Heiltherme Bad Waltersdorf

Als letzten Drehtag haben wir die Möglichkeit bekommen in die TSM (R) Küche der Heiltherme Bad Waltersdorf einzutauchen. Da wir am 24. Mai unseren 9. Hochzeitstag feierten war dieser Dreh ein vorgezogener Hochzeitstag!

Nachdem wir uns zuerst in der wunderbaren Wasserwelt entspannen durften führte uns danach Chefkoch Peter Jungbauer in die Küche der Traditionell Steirischen Medizin ein.

Die TSM hat im Prinzip die selben Regeln wie wir (alle Zutaten aus der Region) und Peter Jungbauer steht mit seinem Küchenteam auch dafür alles zu verwerten. Daraus hat sich das Nose to Tail Cooking entwickelt. Alles was von Top Produzenten aus der Region geliefert wird, wird verwertet.

Damit wir auch wieder neues kennen lernen durften hat er sich bewusst für Gerichte und Zutaten entschieden die wir bisher noch nicht verwendet haben.

Als Vorspeise durften wir Huchen auf Spargelsalat kochen. Meine ersten Filetierversuche waren nur mäßig von Erfolg gekrönt, aber es war sehr interessant einem Profi Koch bei der Arbeit zuzusehen und Tipps von ihm zu bekommen.

Für den Hauptgang hat sich Peter für zwei Stücke vom Labonca Sonnenschwein entschieden die ich so bisher nicht kannte. Das Backerl und die Fledermaus. Eines kann ich vorab sagen, beide Teile schmecken genial!

Während das Backerl geschmort wurde (in herrlicher Rotwein - Gemüse Fonds Sauce) wurde die Fledermaus am Tischgrill zubereitet. Die Fledermaus ist ein Teil vom Rückenende des Schweins, das man nur auf Vorbestellung bei Fleischern bekommt.

Die Nachspeise war eigentlich genial einfach, dafür aber auch genial im Geschmack. Topfen und Joghurt vom Thaler und Honig. Dazu Rhabarber Kompott und beides mit Erdbeeren aus dem TSM Kräutergarten garniert.

Um zu verdeutlichen wie Nose to Tail cooking geht: Vom Huchen den wir bekamen, gabs auch Leber und Herz zu Essen. Fischherz ist zwar nicht groß aber schmeckt sehr gut und auch die Leber, von der Konsistenz her wie eine Pastete aber im Geschmack wie eine Leber (mit Fischgeschmack). Und alles (ausgenommen die Innereien) wird für eine Fischsuppe verarbeitet.

Es ist wirklich vorbildlich und genial dass sich ein Betrieb wie die Heiltherme mit über 250 Mitarbeitern und einem Top 4 Sterne Hotel zu diesem Schritt bereit erklärt. Es beweist aber auch, dass wir das Glück haben in einer Region zu wohnen die unglaublich viele hochqualitative Produkte bietet. Diese Erfahrung durften wir ja auch im letzten Jahr mehr als einmal machen!

Danke an das Team der Heiltherme rund um Manuela Weißenberger - Kröll, Küchenchef Peter Jungbauer und Direktor Gernot Deutsch! Das Gute liegt bei uns wirklich sehr nah!

Für unseren Hochzeitstag haben wir uns aber entschieden für eine Nacht im Ausland abzutauchen und die Möglichkeit für Shopping in einem französischen Supermarkt zu nutzen! Die Produkte werden wir dann nach dem 30.5 genießen (es wird Creme de Maron sein :-D).

Für die Zeit nach dem Essperiment werden wir den eingeschlagenen Weg auf jeden Fall weitergehen und den Einkauf in Supermärkten vermeiden (Ausnahme Spar Posnitz in Pischelsdorf, denn dort gibt es tatsächlich eine regionale Ecke die den Namen verdient!). Die LFS Kirchberg hat mittlerweile auch eine Käseproduktion und somit bekommen wir hochqualitativen Käse aus der Region. Zusammen mit Lisl Milch und Käse Max sind wir also bei Käse sehr gut aufgestellt.

Worauf ich mich natürlich freue, weil es den Alltag einfacher macht, ist es zwischendurch auch eine Kleinigkeit kaufen zu können, ohne lange nachdenken zu müssen und auch darauf wieder Essen gehen zu können.

Ich hoffe dass auch der Abschluss der Sendung so gelingt wie wir es geplant haben, denn es wäre wirklich schön noch einmal mit allen Produzenten gemeinsam zusammenzutreffen, denn die Helden in diesem Jahr waren die steirischen Landwirte und Produzenten die uns nie im Stich gelassen haben und uns mit hervorragenden Lebensmitteln durch das Jahr begleitet haben! D A N K E ihr seid Spitze!

Vorgezogener Hochzeitstag in der Heiltherme Bad Waltersdorf

Als letzten Drehtag haben wir die Möglichkeit bekommen in die TSM (R) Küche der Heiltherme Bad Waltersdorf einzutauchen. Da wir am 24. Mai unseren 9. Hochzeitstag feierten war dieser Dreh ein vorgezogener Hochzeitstag!

Nachdem wir uns zuerst in der wunderbaren Wasserwelt entspannen durften führte uns danach Chefkoch Peter Jungbauer in die Küche der Traditionell Steirischen Medizin ein.

Die TSM hat im Prinzip die selben Regeln wie wir (alle Zutaten aus der Region) und Peter Jungbauer steht mit seinem Küchenteam auch dafür alles zu verwerten. Daraus hat sich das Nose to Tail Cooking entwickelt. Alles was von Top Produzenten aus der Region geliefert wird, wird verwertet.

Damit wir auch wieder neues kennen lernen durften hat er sich bewusst für Gerichte und Zutaten entschieden die wir bisher noch nicht verwendet haben.

Als Vorspeise durften wir Huchen auf Spargelsalat kochen. Meine ersten Filetierversuche waren nur mäßig von Erfolg gekrönt, aber es war sehr interessant einem Profi Koch bei der Arbeit zuzusehen und Tipps von ihm zu bekommen.

Für den Hauptgang hat sich Peter für zwei Stücke vom Labonca Sonnenschwein entschieden die ich so bisher nicht kannte. Das Backerl und die Fledermaus. Eines kann ich vorab sagen, beide Teile schmecken genial!

Während das Backerl geschmort wurde (in herrlicher Rotwein - Gemüse Fonds Sauce) wurde die Fledermaus am Tischgrill zubereitet. Die Fledermaus ist ein Teil vom Rückenende des Schweins, das man nur auf Vorbestellung bei Fleischern bekommt.

Die Nachspeise war eigentlich genial einfach, dafür aber auch genial im Geschmack. Topfen und Joghurt vom Thaler und Honig. Dazu Rhabarber Kompott und beides mit Erdbeeren aus dem TSM Kräutergarten garniert.

Es ist wirklich vorbildlich und genial dass sich ein Betrieb wie die Heiltherme mit über 250 Mitarbeitern und einem Top 4 Sterne Hotel zu diesem Schritt bereit erklärt. Es beweist aber auch, dass wir das Glück haben in einer Region zu wohnen die unglaublich viele hochqualitative Produkte bietet. Diese Erfahrung durften wir ja auch im letzten Jahr mehr als einmal machen!

Danke an das Team der Heiltherme rund um Manuela Weißenberger - Kröll, Küchenchef Peter Jungbauer und Direktor Gernot Deutsch! Das Gute liegt bei uns wirklich sehr nah!

Für unseren Hochzeitstag haben wir uns aber entschieden für eine Nacht im Ausland abzutauchen und die Möglichkeit für Shopping in einem französischen Supermarkt zu nutzen! Die Produkte werden wir dann nach dem 30.5 genießen (es wird Creme de Maron sein :-D).

Für die Zeit nach dem Essperiment werden wir den eingeschlagenen Weg auf jeden Fall weitergehen und den Einkauf in Supermärkten vermeiden (Ausnahme Spar Posnitz in Pischelsdorf, denn dort gibt es tatsächlich eine regionale Ecke die den Namen verdient!). Die LFS Kirchberg hat mittlerweile auch eine Käseproduktion und somit bekommen wir hochqualitativen Käse aus der Region. Zusammen mit Lisl Milch und Käse Max sind wir also bei Käse sehr gut aufgestellt.

Worauf ich mich natürlich freue, weil es den Alltag einfacher macht, ist es zwischendurch auch eine Kleinigkeit kaufen zu können, ohne lange nachdenken zu müssen und auch darauf wieder Essen gehen zu können.

Ich hoffe dass auch der Abschluss der Sendung so gelingt wie wir es geplant haben, denn es wäre wirklich schön noch einmal mit allen Produzenten gemeinsam zusammenzutreffen, denn die Helden in diesem Jahr waren die steirischen Landwirte und Produzenten die uns nie im Stich gelassen haben und uns mit hervorragenden Lebensmitteln durch das Jahr begleitet haben! D A N K E ihr seid Spitze!




21.05. (Tag 357)

Endspurt! Unglaublich! Ein tolles Gefühl und so richtig fassen kann ich es gar nicht. Fast ein Jahr lang regionale Ernährung!

Am Wochenende war ich wieder zu Gast im Strandgut! Ein herrliches Steak nur mit regionalen Beilagen und Gewürzen! Die gute Kuh wurde zudem nur mit Braumaische vom Hermax gefüttert!

Am Dienstag steht der letzte reguläre Dreh am Programm, das wird sicher eine tolle Geschichte zum Abschluss...

Freu mich schon riesig darauf.

Langsam freu ich mich aber auf Tag 1 nach dem Essperiment, einfach mal das Essen wonach mir gerade ist, Extrawurstsemmel, Kalamari im Strandgut, Grillen im Cafe Schachblume... Makava Ice Tea oder Steirer Cola. Huiiiii!

Stay tuned!


16.5. (Tag 352)

Ach ja ganz vergessen, Diana wird noch zur Käseproduzentin. Sie hat  sich vor ein paar Wochen ihr eigenes Lab in der Apotheke gekauft und macht seither selbst Käse, total genial! Mittlerweile sind wir glaube ich bei einem Milchverbrauch von 10 Litern pro Woche :-D. Unser Milchbauer des Vertrauens liefert die Milch 2 x Woche direkt an die Haustüre (Glas Mehrwegflachen). Mit der Rohmilch macht Diana nun neben Joghurt auch Käse und das oole ist, es geht ganz einfach. 


15.5 (Tag 351)

Ganz vergessen, wir haben vor einigen Wochen eine 1/2 "Sau" gekauft.. Diana und meine Mutter waren dabei als alles zerlegt wurde und dabei haben wir mitbekommen, dass wir bei vielen Stücken nicht wissen wie man sie kocht! Da fehlt ein Kochkurs, aber schau ma mal was die nächste Woche bringt! Vielleicht darf ich baden gehen während Diana kocht :-D

Heute habe ich mich mit Veronika Lafer von der Woche HF getroffen, sie möchte über unsere Erfahrungen einen Bericht bringen, war ein sehr nettes Gespäch.

Seid Tobi mit seinem Strandgut wieder offen hat, funktioniert es auch mit dem Essen gehen ganz gut! :-D

Ansonsten ist es jetzt, da ein Ende in Sicht ist schon sehr streßfrei! Wir glauben auch für die Zeit danach gut gerüstet zu sein!

Eine Mail die ich nach der letzten Sendung erhalten haben möchte ich euch nicht vorenthalten:

Wertes Konkret-Team,

liebe Familie Groß,

ich bin ein täglicher Heute-Konkret Seher und eigentlich sehr froh über Ihre interessanten Beiträge. Auch habe ich großen Respekt vor dem Durchhaltevermögen der Essperimentteilnehmer.

Mit Ihrem gestrigen Beitrag betreffend Essperiment - Besuch am Hof des Bauern Stuhlhofer haben Sie mich allerdings sehr entäuscht.

Ich weiß nicht wie verroht Menschen sind, ohne einen Gedanken auf die Situation der dortigen Nutztiere zu legen, sich dorthin zur Verkostung zu begeben.

Es ist mir unerklärlich, wie man einen Beitrag gestalten und senden kann mit einem Milchbauern, dessen Rinder in Anbindehaltung auf Spaltenboden stehen, ohne jegliches Einstreu, und eine Mutterkuh ihr Kalb in der eigenen Gülle gebähren muss. Dies noch ausführlich gefilmt und gesendet. Das Jungtier liegt ohne jegliches Einstreu am Spaltboden !!! Das sind auch Lebewesen mit Mindestbedürfnissen !! Unmöglich so eine Haltungsform !!!

Bei allem Respekt liebes Konkret Team, aber ob dies ein "Vorzeigebetrieb" ist, welchem man über geraume Sendezeit seine Aufmerksamkeit schenkt (mit breitem Interview), ohne auch nur einen Gedanken an das "Tierwohl" zu verschwenden, na dann GUTEN APPETIT !!!

Vielleicht sollte man beim Essperiment weniger auf den Kilometerumkreis vom Wohnort, sondern vermehrt auf die Nutztiersituation achten, dies wäre wünschenswert.

Ich bitte um Weiterleitung dieses Mails an die Fam. Stuhlhofer (leider habe ich keine Mailadresse ausfindig machen können). Vielleicht ist mein Mail ein kleiner Denkanstoß zur Verbesserung der Tier-Situation im Stall der Familie Stuhlhofer, sicher keine Einzelfall in Österreich....

Mit tierfreundlichen Grüßen

Ich war ehrlich gesagt fuchsteufelswild. Die Dame hat sich aus ein paar Bildern etwas zusammengereimt, was hinten und vorne nicht stimmt! Mit der Antwort konnte ich sie dann doch überzeugen dass sie da gewaltig falsch liegt! Leider scheint es so, dass Menschen immer weniger Ahnung von Landwirtschaft haben und glauben Landwirte schlecht reden zu können!


Ach ja! Wenn wer Bilderbuch Konzert geht, Beim Bühnenhintergrund hab ich mitgeholfen (also net viel aber immerhin ein paar Handgriffe! Danke Noisegate (Bühnentechnik Firma aus Anger) für diese Erfahrung und die Livebesichtigung! ;-) )


6. 5 (Tag 342)

Heute waren wir in  meiner alten Heimat Bad Blumau eingeladen um beim 3. Gesundheitstag über unsere Erfahrungen zu berichten. Es hat mich sehr geehrt dass in meiner alten Heimat so viel Interesse daran bestand. Ich konnte ca. 40 Minuten über das Essperiment erzählen. Nach dem Vortrag konnte ich noch mit vielen netten Menschen tratschen! Es hat mich sehr gefreut und war eine tolle Sache!

Gestern am 5. Mai waren wir bei einer Filmvorführung der Bezirksbauernkammer in Hartberg. Der Filmm www - Was wäre wenn? war / ist sehr gut gemacht und handelt von der Zukunft unseres Bezirkes wenn das "Bauernsterben" so weiter geht.

Den Film werde ich mit Anneliese Kutschera auch in der Schule mit den Schülern der 3. Klassen ansehen und danach werden wir eine kleine regionale Verkostung machen, wird sicher cool und stellt für mich auch den Abschluss des Essperiments dar, denn wir zeigen den Film am 31.5, genau ein Jahr nachdem ich mit dem Essperiment begonnen habe.


Zum Lupinien Kaffee.

Meine Frau war so nett und hat beim letzten Dreh Lupinien Kaffe aufgetrieben, ja er schmeckt sehr gut und erinnert wirklich stark an Kaffe. Ich kämpfe derzeit jeden Tag damit ;-)

Vom Gesundheitstag in Blumau habe ich mir Sprossen vom Gemüse Hof Rauer aus Bierbaum (Dachenriegelhof) mitgenommen, echt genial! War wieder eine tolle Endeckung!

Diana und ich beschäftigen uns schon sehr mit der Zeit nach dem Essperiment, doch dazu später mehr!



30.3. (Tag 305)

Noch 60 Tage. Es geht schneller als gedacht. Fasten fällt heuer leicht wie nie. Ich faste Zucker, Gewürze und vieles mehr ;-)

Die Erdäpfelwurst von Fa. Turza aus Ilz ist ein Hit, leider haben es die Hartwürstel nicht in die Sendung geschafft, denn auch die sind zu  100% regional. Der Besuch der Fleischerei Turza war sehr interessant. Es ist erstaunlich wie kreativ manche Betriebe sind, dass die Fleischerei schon so lange Tradition hat und nun schon in 7. Generation geführt wird zeigt, dass Familie Turza mit der Zeit geht und immer die richtigen Angebote hat. Der regionale Gedanke , den sie als KMU leben, beeindruckt schon sehr. Wenn ich da an die großen Konzerne denke, da läuft mir die Gänsehaut über den Rücken. Qualität, Wertschöpfung, Partnerschaft und Handschlagqualität gibt es dank solcher Unternehmen noch! Ich freu mich allerdings schon auch wieder auf die "Vulkanlandbraune" oder die eine oder andere Wurst von unseren regionalen Fleischermeistern.

Genial war auch wie kreativ Philipp und sein Team die Wurst serviuert haben, endlich ein super Rezept für Chips.

Ein riesengroßes Danke an die Karl & Philipp Turza!

Ansonsten tut sich nicht viel, im Hochbeet beginnt Diana schon zu werken und auch auf der Wiese hinter dem Haus entsteht langsam ein kleines Gartl ;-). Den Eigenbedarf können wir natürlich nie und nimmer decken, dank der vielen genial regionalen Betriebe die wir gefunden haben brauchen wir das nicht. Es wird auch in Zukunft fast ohne Konzerne gehen. Wenn ich in diesem Jahr etwas gelernt habe, ist es vielleicht wieder etwas mehr zu genießen und daher wird auch in Zukunft nicht mehr viel von großen Konzernen bei uns zu finden sein.

Ich bin gespannt ob wir noch alles unterbringen was wir uns so vorgenommen haben, Kernöl ausschlagen, Nose to tail cooking, Smoothies, Bauernladen Gerlitz in Graz besuchen (da kommen meine POP Corn her), Pfeffer Baum in Stubenberg, die kleinen Gemüsebauern und unsere beiden Nahversorger in der Gemeinde die ja auch das eine oder andere regionale Schmankerl in ihrem Angebot haben!

Übrigens in den nächsten 2 Wochen blüht die Schachblume, die gibts im Umkreis von 100 km nur bei uns und in einer kleinen burgenländischen Gemeinde. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Ein kurzvideo findet ihr auf meiner Facebook Seite!

und übrigens: Das Strangut sperrt wieder auf. Gemeinsam mit dem Cafe Schachblume immer einen Besuch in Großsteinbach wert!

Stay tuned!


01.03.2017 (Tag 276)

Das 3/4 Jahr ist voll!

Mit dem heutigen Tag beginnt die Fastenzeit. Fasten, verzichten? Verzichte ich nun schon ein 3/4 Jahr auf etwas oder nicht? Red Bull Cola, Makava Ice Tea, Schokolade, Fast food? Naja auf Makava & Red Bull Cola muss ich tatsächlich verzichten, der Rest fehlt mir jetzt nicht so sehr. Also mehr oder weniger faste ich nun schon ein 3/4 Jahr... Es tut aber in vielen Bereichen gut bestimmte Dinge nicht konsumieren zu dürfen.

Danke möchte ich wieder einmal Helmut Plank aus Kroisbach & der Fleischerei Tuza aus Ilz sagen. Während Heli uns mit Speck, Moastabradle,... geselcht hat (die 0,03% Nitrit) betrachte ich wie das Lab im Käse.

Fa. Turza aus Ilz hat uns auch was feines zubereitet, was genau? Das kommt in der nächsten Essperiment Episode ;-)

In den Semesterferien waren wir Urlaub im Gitschtal. Mona & Resi sind die Pisten hinuntergeflitzt während Ben bei Oma war. Für uns war es wieder eine kurze Auszeit vom Essperiment, obwohl wir auch in Weißbriach das eine oder andere entdeckt.

Stay tuned!



14.02.2017 (Tag 261)

Also der Reis ist sensationell, wir haben schon 14 kg nachbestellt. Noch 104 Tage Essperiment. Bald sind bereits 3/4 der Zeit vorbei. Zeit wieder mal ein wenig zurück und nach vorne zu schauen.

Nach vorne schauen war heute angesagt, während Diana Brauhefe von der Brauerei Gratzer geholt hat, hab ich mit Alois & Michi Gratzer über den Essperiment Abschluss getratscht. So viel sei verraten, es wird eine feine Sache!

Was ich heute wieder alles gesehen habe, die Innovation und die Begeisterung, die begleitet mich nun wirklich schon fast ein Jahr. Es ist echt lässig zu sehen wie innovativ, kreativ und begeistert die Produzenten von IHREN Ideen und Produkten sind und mit welcher Beharrlichkeit sie diese vorantreiben, wirklich inspirierend. Die Oststeiermark scheint für solche Menschen wirklich ein guter Nährboden zu sein. Mir persönlich gefällt auch diese "nichtraunzer" Einstellung die an den Tag gelegt wird. Oft erlebe ich in meinem Umfeld raunzen und Gründe warum etwas nicht geht, die Betriebe die uns durch das Jahr geholfen, nein getragen haben, die scheinen das Wort "rauzen" nicht zu kennen. Natürlich wird es immer wieder mal Rückschläge geben aber mit Beharrlichkeit (Danke Manfred Winterheller für dieses Wort) lässt sich schon eine ganze Menge bewegen.

Cool war auch der Smoothie Vortrag von Franz Schirnhofer von HELIDOR letzte Woche im Strandgut. Da lässt sich sicher auch der eine oder andere geniale regionale Smoothie zaubern.

Der Blick in den Essperiment Rückspiegel: Wow wie schnell ist die Zeit vergangen und wann sollen wir die Dinge noch zeigen die wir gerne schon gezeigt hätten. Wir haben noch keinen Gemüsebauern gezeigt (Reis ausgenommen), das Wild und Fischessen fehlt noch, die Käsereien fehlen noch, Kochkurse und Ketchup und und und ....

Die Sonntagabende gehören seit vorgestern wieder Frau und Kindern, Football Offseason.... Die fadesten Wochen des Jahres, da ja auch die Jungs vom USV Großsteinbach noch nicht kicken.... Dafür aber war der Superbowl dann noch mal der Knüller Ripperl und Burger von Tobi vom Strandgut.... Herrlicher Abschluss einer spannenden Footballsaison mit der Sonntagsrunde. Auch die war heuer ja total regional (KEINE CHIPS, SOLETTI, ERDNÜSSE,....).

Es ist auf jeden Fall noch eine tolle Zeit wenn nun das Frühjahr beginnt und wir wieder im (neuen) Garten anpflanzen und die Früchte des (neuen) Naschgartens genießen werden können. Auch der Hühnerstall kommt. Der Garten mit den Schwiegereltern wird heuer auch schon in Angriff genommen und irgendwann baue ich mir auch meine Selch!

Tja, stay tuned wird sicher noch das eine oder andere genial regional Schmankerl kommen!


Danke der Brauerei Gratzer für die (CO2 neutral) hergestellte Bierhefe und den tollen Einblick in die Welt des Bieres!


24.01.2017 (Tag 240)

Und da ist er, der STEIRERREIS! Darauf hab ich mich wirklich seit Mai gefreut. Gleich nach Beginn des Essperiments habe ich zum ersten Mal Kontakt zur Familie Fuchs aufgenommen. Leider war die Ernte im letzten Jahr eher gering und wir bekamen keinen mehr. Im Sommer dann die erlösende Nachricht, die 2016er Ernte schaut besser aus! Anfang Jänner waren wir dann vor Ort und haben einen netten Nachmittag mit kreativen und engagierten Landwirten verbracht. Ich finde es auch super, dass Adele, Franz und Ewald so toll zusammenarbeiten! Ich hoffe dass sie auch heuer wieder eine gute Ernte einfahren können, denn eines muss ich sagen: Der Reis schmeckt wirklich sensationell gut und wird auch nach dem Essperiment Teil unserer Küche werden!(ab 1.3 www.Steirerreis.at;  http://www.fuchs-kuerbishof.at/; oder https://www.facebook.com/Steirerreis-1822636834643942/?fref=ts

Ich hab ja immer gewusst auf "meine" Steirer ist verlass! Ich glaub wir haben uns die letzten 240 Tage wirklich rein steirisch ernährt (ausgenommen die Urlaube und Weihnachtskekserl). Das heißt in Wirklichkeit nutzen wir den 100km Radius eigentlich nur zu einem kleinen Teil (das weiteste war der Käse aus Mooskirchen, gefolgt vom Käse aus Graz und dem Reis). Eigentlich ganz schön cool!

Das mit dem Sekt ging daneben, obwohl: C6H12O6 + 2 ADP + 2P --> 2C2H5OH + 2CO + 2 ATP !!!!!

Aber gut, Martin legt Sekt für mich auf die Seite, der Frizzabella ist ein Traum und darauf freue ich mich schon! In der Zwischenzeit muss ich eben bei seinem Wein bleiben! Der ist übrigens auch extrem gut! Martin findet ihr übrigens auf Facebook  (https://www.facebook.com/Die-kleinste-Wein-und-Sektkellerei-%C3%96sterreichs-1620790831522484/?fref=ts) oder unter http://kellerstoeckel.at/

Mir taugt an Martin aber seine Bodenständigkeit und seine Zufriedenheit, je nachdem was der Weingarten hergibt, soviel produziert er in der Kleinsten Wein- & Sektkellerei! Weiter so Martin!



29.12.2016 (Tag 214)

Die regionalen Weihnachten mit Kekserlaubnis schlagen sich auch auf der Waage nieder. Eine gebrochene Zahnwurzel hat bei mir allerdings zu unfreiwilligem Fasten geführt. Also nichts mit Polster "anfressen", obwohl es heute bereits wieder besser ging. Die Zahnwurzelfraktur hat allerdings zu einem neuen Rekord geführt 36 Stunden kein Cafe und keine Zigarette... Keine Angst, dank Schmerzmittel geht es schon wieder :-).

Ich persönlich finde den Ausstieg unserer Freunde aus Oberösterreich schade, diese Entscheidung muss man allerdings akzeptieren. Ich wünsche Elke, Manni und Patrick alles Gute für ihr "regionales" Vorhaben und hoffe, dass wir weiter in Kontakt bleiben.

Das Beste Weihnachtsgeschenk heuer waren Kekse von Sabrina Hanfstingl (ihr Sohn geht bei "mir" in die Klasse), sie hat mir absolut regionale Keks geschenkt die super gut waren! Danke dafür!

Am 1.1. sperrt Tobias das Strandgut für einen Tag auf (2. Großsteinbacher Neuhjahrssprung), da hoffe ich schon auf die eine oder andere regionale Köstlichkeit!

Ansonsten läufts rund, wir sind noch auf der Suche nach Wurst, es hat sich aber eine Fleischerei bei uns gemeldet mit der wir hoffentlich weiterkommen!

Silvester wirds heuer "nüchtern" geben (Antibiotika sei Dank) und daher wirds wohl gutes Raclette oder Fondu geben (wie zu Weihnachten halt).

Bis zum nächsten Update stay tuned, auf jeden Fall schon mal ein gutes Jahr 2017! Bis bald!



12.12.2016 (Tag 197)

Wir sind Kekse! Juhu! Beim ersten Treffen mit den "Mitstreitern" des Essperiments im Biohotel Rupertushof in Leogang, lernten wir unsere Mitstreiter kennen und bekamen von Ernst Schwarz die Erlaubnis für die Weihnachtsbäckerei drei Zutaten auszuwählen die nicht regional sind. Schokolade, Lebkuchengewürz und Zucker! Das können wir jetzt verwenden und somit steht meinen geliebten Linzeraugen nichts mehr im Weg! Zumindest während der Weihnachtszeit! Da sollten meine fehlenden zwei Kg doch wieder rauf kommen!

Das Kennen lernen war sehr interessant und das Ambiente mit dem Bio Hotel super! Herzlichen Dank für die Einladung wir fünf haben uns sehr wohl gefühlt. Leider gabs noch nicht genug Naturschnee um ein Winterwonderland zu erleben, dass Leogang auf jeden Fall ist (wenn eben dann auch noch Schnee liegt). Die Kids konnten trotzdem Rodeln und Schlittenfahren und im Schnee herumtollen (war halt Kunststchnee, aber was solls).

Die Besuche von Bio Produzenten aus der Umgebung war sehr interessant und wir konnten uns mit ein paar Schmankerln eindecken! Interessant das in Leogang 80% der landwirtschaftlich genutzen Flächen Bio sind! Die beiden Betriebe (Mei-muich.at) und die Käserei find ich mit ihren Denkansätzen und Arbeitsweisen super! So sollten es mehrere machen, die beiden beweisen, was alles geht!

Die Küche beim Rupertushof war auch extrem gut und wir konnten mal so richtig genießen!

Endlich hatten wir auch mal Zeit abseits der Drehs zu tratschen und ein wenig zusammen zu sitzen (Danke Ernst & Rudi für den langen Abend :-D).

Beim Heimfahren haben Mona und Resi schon deponiert dass sie dort gerne noch einmal hinmöchten! Na schau ma mal, Schiopening 2018 in Leogang, wäre fein!

Zuhause läufts nun wieder regional weiter (ausgenommen die Kekse :-) ).

Stay tuned!



30.11. (Tag 185)

Erstmals seit ich mich erinnern kann, kein Adventskalender mit Schokolade! Welch große Opfer man nicht fürs Essperiment bringt!

Die Footballabende sind dank der Popcorn vom Bauernladen Gerlitz (aus deren eigenem Anbau) und den hervorragenden Chips von Diana gerettet!

Ein halbes Jahr Essperiment - eine Zwischenbilanz

Nachdem sich Diana fürs Essperiment beworben hat war nicht ganz klar wie die Regeln sein würden. Dass dann tatsächlich alles, auch Gewürze oder andere Inhaltsstoffe die nur in kleinen Mengen in den Produkten sind, aus der Region sind, war uns nicht klar. Aber die Herausforderung klang spannend und nach dem ersten Treffen von Ernst auch relativ klar abgesteckt. Die Kaffestory, die für den Soap Charakter sorgen musste, hab ich mittlerweile schon vergessen, ich hab reduziert, so viel dazu.

Die kurze Zusammenfassung des halben Jahres, es geht auch regional gut! Es fehlt nichts Gravierendes und wir haben die Shoppingtouren mittlerweile gut geplant und organisiert. Vergessen darf man halt nichts, einiges gibt's nicht gleich um die Ecke! ;-) Das kann dann schon zu kurzem Verzweifeln führen, kommt zum Glück aber selten vor!

Durch die extrem strenge Auslegung muss ich allerdings sagen, in einem halben Jahr werde ich wieder anders einkaufen. Zwar bleibt auf jeden Fall einiges hängen aber eben nicht alles. Vielleicht wäre es hier besser gewesen bestimmte "Bestandteile" (z.B. bis 2% des Gesamtgewichtes) zu erlauben.

Was ich auf jeden Fall sagen kann ist, dass man gut leben kann und regionale Ernährung nicht zwangsläufig teurer ist.

Die größten Highlights für mich waren Senf (danke Fa. Fischerauer), Leberkäse (danke Robert Buchberger) und das Eis (Danke an Fredi Wagner). Auch die vielen kleinen Leckerbissen wie Pfeffer oder Pop Corn Mais machen das Leben angenehmer!

Nun freuen wir uns schon aufs Treffen mit den beiden anderen Teilnehmern, wird sicher lustig!



22.11 (Tag 177)

Juhu, Gartenarbeiten für heuer abgeschlossen. Gestern haben wir mit Alex Beyer & seinem Team den Naschgarten und das Hochbeet aufgestellt und bei herrlichem Wetter auch gleich die dazugehörigen Pflanzen (ausgenommen Hochbeet) gepflanzt.

Ansonsten läufts bei uns, zur Halbzeit in 5 Tagen folgt dann ein kleiner Rückblick auf ein halbes Jahr Essperiment!

Stay tuned


1.11 (Tag 156)

Noch 26 Tage dann ist beim Essperiment Halbzeit. Seit dem letzten Eintrag sind keine großen Erungenschaften dazu gekommen. Highlight des Oktobers war der Pop Corn Mais vom Bauernladen Gerlitz, angebaut und geerntet in Graz Liebenau. Damit machen die American Football Abende und Nächte (die letzte hat von 14:30 bis 5:00 gedauert) wieder riesen Spaß!

Am Samstag gibts ein kleines Gassenfest, die Nachbarn haben uns zur Geburt von Ben, das ist allerdings schon über 16 Monate her, einen Storch gestellt. In dieser Zeit sind alle möglichen Dinge vorgefallen, dazwischengekommen und deswegen mussten sie bis jetzt warten. Natürlich wird die ganze Feier regional sein! Meine Schwiegermutter wird die Küchenchefin spielen!

Weil ich oft nach dem Speiseplan gefragt werde:

Für mich ist immer (ok fast immer) ein Fleisch dabei, dann gibts als Beilage natürlich Gemüse, Salat und alle möglichen Varianten von Kartoffeln. Zur Jause Brot, Gemüse, Grameln, Gramelschmalz, Leberkäse, Bratwürste, und und und ... Süßes hat meist mit Marmelade, Honig und Schlagobers zu tun (Waffeln, Crepes).

Wie schon oft geschrieben, es ist eigentlich mittlerweile ganz normal sioch regional zu ernähren. Schoko und Co fehlen nicht. Auch auswärts ist es kein Problem. Am Fußballplatz in Großsteinbach, die Burschen haben am Wochenende mit 4:2 einen Derbysieg gefeiert, gibts für mich Mineral, Mischung oder Bier.... tja, zum Glück ists nichtweit heim!

Sty Tuned, die nächsten Sendungen kommen nächsten Montag, Dienstag und Donnerstag (keine Ahnung wann wir dabei sind und ob wir an allen drei Terminen dabei sind).

Alte Folgen könnt ihr bei unseren Freunden aus Linz (regional-leondoing.at unter dem Menüpunkt "Worum geht's") nachsehen!


Tag 134 (10.10)

Nach dem Diana eine Woche in Frankreich geschlemmt hat (Sprachwochen sind doch was feines) durfte ich mich alleine regional durchschlagen. Nebenbei habe ich mich um den Garten gekümmert und die Wiese wieder angesäht.

Dankenderweiser haben mich meine Mutter und meine Schwiegermutetr unterstützt. So konnte ich einiges weiterbringen.

Diana hat gemäß den Regeln von Ernst wieder ein paar Kleinigkeiten aus dem Urlaub mitgebracht (regional). Die französische Hartwurst war sofort weg.


Heute hatte ich meinen KPH Tag in Graz und musste danach in Liebenau etwas abholen. Auf dem Weg dorthin fiel mir ein dass Oli, ein Bekannter aus Bundesheerzeiten, dort mit seiner Partnerin eine Landwirtschaft mit Bauernladen betreibt.

Das hab ich natürlich gleich ausgenutzt. Nicht genau wissend was mich erwartet und ob er überhaupt da ist, bin ich hingefahren! Und es hat sich gelohnt!

Reichlich Gemüse aus eigenem Anbau (Knoblauch und Zwiebel, Kartoffeln, Paprika in allen Gattungen, Chilli,...) und viele regionale Produkte. Oli hat mich ganz Chef like gleich mal durch die Produktpalette geführt. Ich kann nur sagen Hut ab was die beiden dort machen! Und noch dazu "Mitten" in Graz.

Eingekauft hab ich dann auch:

Zwiebel, Knoblauch, Kartoffel, Paprika, Birnen, Karotten und Chilli aus dem Anbau von Oli und Kathi.

Mitgenommen hab ich auch noch Käse von der Mooskirchner Käserei Klug (der ist unglaublich gut, ich denke den Betrieb muss ich besuchen), Bio Bier von Flecks Steirerbier, Essig mit Olis Chilli und einmal Apfel Erdbeere von der Essigmanufaktur Oswald / Schaffer, Dinkel und Roggen von einem Landwirt aus Reichendorf, Cider und Nudeln.

Oli verkauft auch "Bauern Fast Food" (selbst gemachte Suppen im Glas z.B. Almo Rindssuppe) und er macht für mich eine Suppe ohne Pfeffer und somit für mich tauglich!


Es war ein toller Nachmittag beim Bauernladen Gerlitz, den ich auf jeden Fall wiederholen werde! Für alle interessierten: www.BL-Gerlitz.at! Auch auf Facebook unter Bauernladen Gerlitz zu finden!

Oli und Kathi bewirtschaften den Hof seit rund drei Jahren (zuvor haben Kathis Eltern den Betrieb geführt) und man merkt die Freude und Liebe mit der sie ihre Flächen bewirtschaften. Durch den Bauernladen decken sie auch eine vielfalt an Produkten ab die in höchster Qualität zu beziehen sind (leider darf ich ja nicht alles kaufen was sie anbieten, aber das Essperiment geht auch irgendwann einmal zu Ende).


Tag 124 (30.09)

Mehr als ein Drittel des Essperiment ist nun vorbei. Beim letzten Besuch von Ernst ging es nicht ums Essen sondern um den Garten. Sogar der alte Steyr Traktor vom Schwiegervater hat es ins Bild geschafft.

Eine Woche "home alone",Diana darf eine Woche "wie Gott in Frankreich" leben, sie ist auf Sprachwoche (in Cannes) mit ihrer Schule. Naja Leberkäse und Senf gegen Moules Frites, Meeresfrüchten, Creme Brulee.... Dafür darf ich am Samstag bei der Saison Abschlussparty vom Strandgut bestes Weizer Berglamm genießen!

Ach ja, wir haben auch wieder guten Tee entdeckt! Sabrina Hanfstingl aus Altenmarkt bei Fürstenfeld stellt super Tees aus unterschiedlichen Kräutern her! 100% regional! Danke dafür!


Tag 120 (26.09)

Der Alltag hat uns wieder, dieses Mal allerdings stressiger als gewohnt. Beim Umbau des Gartens ist nicht alles ganz nach Plan gelaufen und es hat sich über drei Wochen hingezogen, zum Glück konnten wir die Erdarbeiten heute abschließen. Gefällt mir sehr gut. Bewundernswert wie immer bei Erdarbeiten die Baggerfahrer! Genial wie die diese Geräte in der Hand haben! Für Ben war es natürlich ein Highlight, "Bagger" sagt er derzeit öfter als Mama und Papa zusammen!

Neben der Baustelle im Garten hab ich auch im Keller mit einigen Umgestaltungen begonnen und auch das restliche Bauholz meiner Schwiegereltern soll zu einer Überdachung umgestaltet werden. Dazu noch das übliche Schulbeginnsterminchaos, Elternabend Kindergarten, Elternabend VS, Elternabend mit meiner Klasse, Schulfest von Diana, Schulforum und und und...

Das regionale Essen ist derzeit irgendwie unspektakulär, einzig eine Wurst fehlt uns noch und da sind wir noch dran.

Tobi vom Strandgut hat nach dem Ende der Badesaison auch wieder mehr Zeit und wir werden sicher noch die eine oder andere tolle Entdeckung machen, Linsen aus der Steiermark hat er schon ausfindig gemacht! Ich hoffe auch auf eine gute Reisernte in Klöch!

Tja also derzeit wenig Neues aber stay tuned!



Tag 99 (05.09)

So der 100er ist bald voll, wieder mal Zeit ein Update zu liefern!

Derzeit sind wir noch auf Urlaub am wunderschönen Weißensee im Familienhotel Kreuzwirt. Zuvor haben wir einige Tage im Tiroler Ötztal bei der Cousine von Diana verbracht.

Da der Frankreich Urlaub leider gestrichen wurde haben wir einen Städtetrip nach Maribor unternommen, dort gibt es einen französischen Supermarkt, ELeclerk, der tatsächlich dasselbe Sortiment wie in Frankreich hat. Quasi als Ersatz für Frankreich. Das shoppen in einem Hypermarche war richtig ungewohnt und bei vielen Dingen, die mich früher zugreifen ließen bin ich einfach vorbei. Neben ein paar Kleinigkeiten für Dianas französisch Stunden in der Schule haben wir einige Dinge mitgenommen die für uns zu Frankreich gehören.

Mein Highlight: Creme de Maron, unglaublich gut und perfekt in Palatschinken oder zu Waffeln. Natürlich haben wir davon auch keinen Jahresvorrat mitgenommen, das wären so an die 30 Dosen gewesen ;-), aber eine kleine Kostprobe der drei besten Sorten haben wir mitgenommen.

Dann wären da noch die Cornichons, nicht die die man bei unseren Supermärkten bekommt, echt genial gute. Ein Baguette und eine französische Hartwurst haben auch den Weg in den Einkaufswagen gefunden. Diana hat noch den einen oder anderen Käse eingepackt. Mona durfte auch ein paar Kleinigkeiten mitnehmen.

Am coolsten waren aber Schulhefte im Frankreich Style, davon hat Diana gleich den ganzen Vorrat aufgekauft. Das obligatorische T Shirt mit französischem Aufdruck durfte natürlich auch nicht fehlen.

Natürlich nehm ich keine Schokolade aus dem Urlaub mit nachhause, ich hab auch noch keine gegessen.

Vor dem Urlaub hat meine Mutter bereits mit dem Einkochen von Letscho begonnen und auch Tomatenmark wurde bereits eingekocht. Das größte Problem, dass wir derzeit haben ist die Lagerkapazität. Zum Glück hatten meine Schwiegereltern früher ein Gasthaus und dementsprechend Kühlmöglichkeiten. Auch meine Mutter friert fleißig ein.

So nun zurück zum Urlaub. Für mich hat er begonnen als wir auf dem Weg nach Tirol bei einem McDonalds still gehalten haben und einfach ohne nachdenken zu dürfen bestellt haben (der McD war in St Johann / Salzburg). Ein weiterer Stopp war dann ein MPreis. Eine Extrawurstsemmel mit Gurkerl und eine mit Majo.

In Tirol haben wir im Urlaub dann einfach "normal" gegessen. Die Cousine hat sich bemüht das eine oder andere Schmankerl aus der "Bauernkiste" anzubieten.

Nach Tirol ging es dann weiter nach Kärnten zum Kreuzwirt, dem Lieblingshotel unserer Kinder, und zugegeben ich fühle mich hier auch richtig wohl...

Dem Hotel haben wir vorab nicht Bescheid gegeben worum es beim Essperiment geht, das heben wir uns auf. Wir wussten aber, dass sie biozertifiziert sind, einiges selbst aus der Landwirtschaft verarbeiten und jeden Tag viele Bio Produkte aus dem näheren Umkreis verarbeiten. Das Essen ist den ganzen Tag über unglaublich gut und ich hab vermutlich wieder meine 80kg Kampfgewicht erreicht. (Vor dem Urlaub hab ich ein Altherrenfußballspiel gespielt und gemerkt, dass ich definitiv mehr Sport machen müsste, was zum Aufbau von Muskeln beitragen würde, was wiederrum mein Gewicht erhöhen würde ;-)

Wir verbieten uns hier nichts (ausgenommen sind Limonaden, auf die hab ich eigentlich gar keine Lust und lassen es uns gut gehen!

Lustig war es heute den Beitrag mit Robert Buchberger zu sehen, der ist ja doch schon eine Zeit lang im Kasten, aber wenn ich an den Leberkäse in einer Wachmannsemmel denke und dazu den Fischerauer Senf, mmmmmmmmmmmmmm, dann freue ich mich auch wieder auf zuhause!

Stay tuned!


Tag 85 (22.08)

Der August schein ein wahrer Wonnemonat zu sein. Die Gemüselandwirte liefern Salate, Paradeiser und Paprika.

Diana und meine Mutter kochen für den Winter fleißig Letscho und Tomatensoße ein. Irgendwie will aber niemand auf mich hören und Paprika einlegen :-(....

Nach längerer Beobachtung weiß ich nun dass ich vor dem Essperiment rund 2 - 4 kg Naschereibauch hatte. Ich komm derzeit nicht über die 78 kg. Die Schokolade und das Knabberzeug waren da anscheinend für mein Gewicht hauptverantwortlich.

Die Freude auf den Urlaub steigt und laut Ernst dürfen wir alles aus dem Urlaub mitnehmen (so lange es sich nicht um einen Jahresvorrat handelt) was wir wollen. Hmmm was wäre das?

- Cornichons / - weiße Bohnen / - Preiselbeeren / - Creme de Maron / - Schokolade und Chips sowie die eine oder andere Wurst :-)

Ansonsten fehlt mir nach wie vor nichts ;-)


Stay tuned!


Tag 72 (09.08)

Heute möchte ich mal bei ganz kleinen Tierchen bedanken! Zigtausende Bienen stillen meinen Hunger nach Honig.

Honig gehört schon seit meiner Kindheit dazu, oft habe ich den Honig von meinem Firmpaten bekommen, dem ich als Kind auch das eine oder andere Mal zur Hand gehen durfte.
Heute bekomm ich den Honig von einem der vielen Imker aus Großsteinbach. Zur Zeit genieße ich wieder Honig von Herbert Groß. Herbert selbst ist gelernter Koch, er kocht wirklich sehr gut und vor allem hat er bei unserem Feuerwehrjugendbewerb das Küchenteam perfekt geleitet.

Derzeit genieße ich Blütenhonig, Waldhonig und Sonnenblumenhonig. Es ist herrlich zu schmecken wie unterschiedlich Honig sein kann. Allein schon die Farbe verrät viel über den Honig. Ich bin am ehesten Fan des Waldhonigs. Der kräftige Geschmack auf einem Butterbrot oder einer Semmel (von Andrea Wachmann), mmmmm ein Gedicht!

Vor vier oder fünf Jahren habe ich schon mal den Wunsch geäußert mir selbst Bienenstöcke zuzulegen. Dann kamen noch Theresa und Ben "dazwische". Vielleicht sollte ich doch noch mal darüber nachdenken!


Tag 65 (02.08)

Gestern wurde unsere Bäckerin gezeigt und heute unser Eiskönig! Danke noch mal an Fredi und Andrea!

Selbst im Urlaub haben wir ein Hotel gefunden (gut wir waren schon ein paar Mal dort) dass auf regionale Produkte achtet und jeden Tag ein Gericht haben dass wie für uns gemacht wurde. Die Küche beim Kreuzwirt am Weißensee ist ebenso genial wie unsere regionalen Helden!

Das tolle ist, dass wir noch so viel zu entdecken haben und auch schon soviele Angebote bekommen haben. Freuen tu ich mich schon auf die Wildzeit im Herbst und vor allem auf die Erntezeit!


Tag 60 (28.07)

Ziemlich genau zwei Monate dauert der Versuch sich regional zu ernähren nun schon. Hat sich was geändert? Ja, definitiv. Ich hab keine Ahnung mehr wie ein Supermarkt innen aussieht. Fehlt was? Naja, Schoko und Soletti. Schoko kann ich mit allerlei süßem von Indi vergessen machen, bei den Soletti such ich noch. Auf die Dauer sind die Grameln wohl nicht das gelbe vom Ei für die inneren Werte! Obwohl ob Chips und Soletti da besser abschneiden würden? Ich sollte mal meinen Hausarzt fragen!

Beim Trinken ist natürlich das Fehlen von Limonaden (auch als Radler) merkbar. Sodabier schmeckt mir nicht so, also reines Bier (Hermax Mischbier ist der Hit).

Ist ein Leben nur mit diesen Produkten "lustig"? Ja, auf jeden Fall. Ich bin extrem stolz darauf, dass Indi und ich es so gut schaffen und dass wir soviele tolle regionale Produzenten haben die uns unterstützen.

Ist es schaffbar, ja vermutlich schon! Schauen wir mal wie der Winter wird, Sorgen mach ich mir eigentlich keine, aber wer weiß!


Heute gab es erstmals "Brotwoaz", hat herrlich geschmeckt! Urlaub ist auch gebucht, aus dem Familienurlaub in Frankreich wurde mal nichts, statt dessen gehs nach Kärnten in ein Hotel das auch sehr regional kocht, ein paar Tage sündigen dürfen, und alles was wir im Urlaub an Spezialitäten kaufen ist dann auch erlaubt. Wir sollten vermutlich ein größeres Auto kaufen ("wir brauchen ein größeres Schiff"). Ich freu mich schon drauf!


Tag 59 (27.07)

Derzeit kommt nicht viel neues dazu. Die Erdbeermarmelade (wir hatten sie eingefroren) die Indi gemacht hat schmeckt großartig zu den Crepes!

Waffeln mit Honig sind ebenfalls ein toller Schokoersatz! Da ich ja noch 3 kg zunehmen muss (die Vorbereitungen für den Landesfeuerwehrjugendbewerb brachten ein Gewichtsminus von 4 kg mit sich) ist das genau richtig!
Das Honig Lavendel Eis von der Eisoase ist ebenfalls ideal für mich!

Heute hat Indis Mutter für die Geburtstagsfeier ihrer Schwägerin gekocht! Es gab beinahe schon mehr regionales als normal! Da sie ja eine Top Köchin ist war das Essen genial! Einzig der Schwiegerpapa will noch nicht so richtig, dabei wüsste er als gelernter Fleischermeister sicher einiges... Wir haben ja noch 301 Tage ihn zu überzeugen!


Tag 57 (25.07)

Heute endlich die lang ersehnten Hartwürstl erhalten. Heli Plank hat als Gewürze unseren Pfeffer und Knoblauch aus seinem eigenen Garten verwendet! Sie schmecken großartig. Um die 50 Hartwürsl warten nun darauf genossen zu werden. Einige hängen noch zum nachtrocknen (hart  werden) andere sind berits zum Verzehr bereit!

Sie schmecken großartig, dazu Tomaten und Paprika aus dem Nachbarort, Käse aus Graz und Stambach sowie Brot von der Bäckerei Wachmann. Ein Gedicht!


Nach wie vor schwierig ist es bei Veranstaltungen. Am Freitag war ich bei einer 60er Feier eingeladen, nach Rücksprache mit der tollen Köchin, Ingrid Scharf vom Gasthaus Bleikolb in Großsteinbach, entschied ich mich für den Zwiebelrostbraten. Bis auf den Pfeffer alles aus der Gegend. Vor und Nachspeise lies ich aus und so gelang es die Feier gut hinter mich zu bringen.

Schön langsam muss ich mir allerdings überlegen wie ich Chips in großen Mengen machen und lagern kann, die NFL Season geht bald (zwar nur mit den Preseason games) los und da brauch ich große Mengen Chips!

Also Schoko Ersatz nutze ich derzeit Waffeln mit Honig oder Marmelade!

Morgen steht mit der Jugendfeuerwehr eine Übung an und danach hab ich uns schon im Strandgut angemeldet! Tobi hat sicher wieder was gutes!

FÜr den Herbst hat sich schon ein Freund mit Wild angemeldet! Dazu Wein aus der kleinsten Wein und Sektkellerei Trost! Hui das wird ein Genuss!



Tag 52 (20.07)

Erneuter Besuch von Ernst und seinem Team. Heute standen 3 große Highlights auf dem Program, die sich Ernst nicht entgehen lassen konnte.

Als erstes besuchten wir den Bio Kräuter Experten Wolfgang Zemanek in Pöllau. Wenn ich gewusst hätte welche genialen Kräuter es gibt, wäre ich ihn schon früher besuchen gefahren. Für mich ist er eine riesen Entdeckung. Mein Kräuterwissen ist heute wieder enorm gewachsen. Danke Bernhard für die tolle Führung, die vielen Infos und deine tollen Produkte.

Danach ging es weiter zur Eisoase wo wir unser lang ersehntes Eis verkosten konnten. Fredi Wagner las dazu in den Rezeptbüchern seines Großvaters nach um uns ein hervorragendes Eis herstellen zu können.

Das Honig Lavendel Eis übertraf meine Erwartungen um ein vielfaches. Ein Geschmack, so erfrischend, so guuuuuuuuuuuuuuuuuuut. Danke Fredi dass du dir mit deinem Team in der Hauptsaison Zeit genommen hast diese Kreation extra für uns zu machen! Für alle die gutes Eis essen wollen, unter Eisoase findet ihr die Betriebe die es verkaufen und zusätzlich stehen auch drei Eis Drive Ins zu eurer Verfügung.

Auf dem Nachhause Weg haben wir noch Heli Plank in Kroisbach besucht. Heli hat uns unsere eigenen Bratwürste gemacht, die natürlich sofort verkostet werden mussten. Herzlichen Dank Heli für die geniale Jause! Unglaublich wie gut eine Bratwurst sein kann!

Als Abschluss bekamen wie noch Besuch von Bernhard Bayer aus Hartberg der uns bei der Planung des Gartens half. Das wird auch eine feine Sache, die wir im Zuge unseres Gartenumbaus realisieren werden.


Alles in allem wieder ein sehr erfolgreicher regionaler Tag!

Tag 50 (18.07)

Eine wirklich harte Woche liegt hinter mir. Vorgestern und gestern war meine Feuerwehr Ausrichter des Landesfeuerwehrjugendbewerbes. Täglich 10 Stunden Aufbauarbeiten und zusätzlich am Dienstag einen Unwettereinsatz in der Nachbargemeinde (schwerer hagel mit 41 Schadstellen und rund 140 Feuerwehrleuten). Ich muss gestehen um Mitternacht bei der Jause war mir die Regionalität der Produkte egal.

Beim Aufbau und beim Bewerb war ich dank der helfenden Hände und dank Tobi Scheuers bestens mit regionalem versorgt. Trotz guter regionaler Kost ein Gewichtsminus von 4 kg in einer Woche! 

Beim abendlichen Empfang der Bewerter des Bewerbs wurde mir vom Landesbewerbsleiter Hannes Matzhold & Pressechef Thomas Maier (beide vom LFV) und vermutlich auch Stefan Gröbner ein Korb mit regionalen Köstlichkeiten überreicht und auch gleich ein Aufruf nach weißen Bohnen gestartet!

So ab morgen wieder mehr Zeit aktiv zu suchen!


Tag 42 (10.7)

Meine Mutter hat sich für uns übrigens voll ins Zeug geworfen und beliefert uns mit Nudeln und Lasagne Blättern. Meine Schwiegermutter stellt uns vieles aus ihrem Garten zur Verfügung.

Die nächste Woche wird nicht einfach, da ich die ganze Woche mit dem Aufbau und den Vorbereitungen des Landesfeuerwehrjugendbewerbes eingedeckt bin. Beim Bewerb selbst wirds ja keine Schwierigkeiten geben, schau ma mal bei den Vorbereitungen.

Das Thema Gewicht ist mir so noch gar nicht in den Sinn gekommen, ein kurzer Blick auf die Waage zeigt aber, alles im normalen Bereich. Was ich an Knabbereien und süßem nicht konsumiere mach ich durch Grameln und Leberkäse wett! ;-)




Tag 40 (8.7)

Also die Fastenzeit wäre jetzt um (ja ich weiß sie dauert rechnerisch länger). Aber bei uns gibts kein aufhören!

Die letzten Tage waren geprägt von Senf (Andi Fischerauer aus Pischelsdorf sei Dank) und Leberkäse (klassisch und mit Hirschbirne vom Buchberger aus Pöllau). Unglaublich welch ein Genuss!

Die Gemüselieferungen aus der Nachbarschaft und der Region sind derzeit auch ein Wahnsinn.

Jetzt starten wir mal in die Ferien und genießen!



Tag 37 (5. Juli) - Teil 2

Heute war ein weiterer Drehtag mit Ernst. Warum? Weil es heute ein genialer Tag war! Andi Fischerauer (Essig und Senf) hat unseren Senf fertig gemacht. Wie kann man seinen eigenen Senf (er heißt Essperiment Senf - Familie Groß) am besten verkosten?

Mit regionalem Leberkäse! Robert Buchberger aus Pöllau, Chef der Fleischhauerei am Hauptplatz, hat angeboten uns einen Leberkäse herzustellen der nur aus regionalen Zutaten besteht. Um dem Leberkäse Geschmack zu geben, dachte er zuerst an die Hirschbirne (DAS Markenzeichen des wunderschönen Pöllauer Tales). Liebe Isst Chef Franz Meißl aus Hartberg hörte vom Plan und brachte sofort seine Steirererde ins Spiel (eine regionale Gewürzmischung) und schon konnten heute zwei neue Steirer Leberkäse produziert werden. Einmal klassisch nur mit Steirererde gewürzt und ein weiterer mit Hirschbirne und Steirererde!

Der Fleischer in der Verarbeitung hat mir alles genau erklärt und gezeigt und dann "unseren" Leberkäse produziert. Einfach genial! Die Philosophie von Buchberger, Fischerauer und Liebe Isst ist genau die, die es braucht! Kreativ, Regional und mit viel Herzblut! Toll!

Andi Fischerauer hat uns mit 80 Gläsern Senf den Jahresbedarf gesichert. Nur beim Verkosten war glaub ich schon eines weg! Zuhause hab ich dann alles gegessen wo Senf dazu passt. Das Resultat? 78 Gläser left! Diana und ich haben in den letzten Jahren immer wieder Senf aus Frankreich mitgenommen (bzw. im LeClerk gekauft) und viele Sorten Senf gekostet. Was uns heute von Andi geschenkt wurde? Ein Traum! Eine super Konsistenz und einen Geschmack, einfach himmlisch!

Es war ein super Nachmittag mit super Menschen die mit ihrer Kreativität begeistern. Ich freu mich schon auf das nächste Treffen in der Runde.

Bedenklich stimmen dann Geschichten von Großschlachthöfen (in den USA tgl. 1 000 000 Schweine), neue Produkte designt in 48 Stunden, Teiglinge die alles andere als regional sind,...

Immer wieder kommt man bei Gesprächen mit Landwirten und den kleinen, regionalen Produzenten darauf, dass die Geiz ist Geil Mentalität vieles verhindert!

Die Massen an Werbeprospekten (die bei uns derzeit ungelesen in den Mülleimer wandern) zeigt was es zu Spottpreisen gibt. Das Qualität und faire Preise für die Produzenten ein wenig mehr kosten sollte klar sein. Durch den Kauf bei lokalen Betrieben ermöglicht man diesen hochqualitative Produkte zu produzieren!




Tag 37 (5. Juli)

Anscheinend ist mein Kaffeekonsum interessanter als die vielen tollen Produzenten die uns helfen und dann auch noch mehrere Stunden damit verbringen die Szenen in den Kasten zu bringen (ein paar Minuten im ORF dauern beim Dreh dann bald mal 2 - 3 Stunden).

Die Produzenten machen extra für uns mit viel Zeitaufwand regionale Produkte und beweisen was möglich ist. Im TV dürfen sie sich Kaffeesuderei anhören.... Die Zeit wäre sicher besser genutzt, wenn man zeigen würde wie sich die Produzenten ins Zeug werfen!

Schade dass den wirklich wichtigen Dingen nicht mehr Platz geboten wird. Vielleicht kommts ja noch...


Tag 36 (4. Juli)

In der letzten Woche gab es viel zu tun. Die meisten Dinge davon hatten nichts mit dem Essperiment zu tun. In Großsteinbach findet heuer in der 2. Ferienwoche der Landesfeuerwehrjugendleistungsbewerb statt (www.jugendbewerb.at) und dafür ist noch einiges zu organisieren. Gott sei Dank bin ich im OK und kann beim Essen darauf achten, dass es auch für mich was gibt :-) (die Schnitzelsemmel und das Schnitzerl gehen auf jeden Fall, Hermax Bier am Abend und am Tagsüber Mineralwasser).

Meine neue Drohne musste auch eingeflogen werden und nun kann ich auch Luftaufnahmen von meinen Produzenten machen ;-)

In der Schule ist es nun auch ruhiger, Zeugnisse geschrieben, die letzte Woche verplant und somit steht dem weitersuchen beim Essperiment nichts mehr im Wege.

Besonders froh bin ich über ein Telefonat mit Fritz Rauer (Obmann der steirischen Gemüsebauern). Er kommt aus meiner ursprünglichen Heimat (Bad Blumau) und kann uns ganzjährig mit unterschiedlichem Gemüse beliefern. Das ergänzt perfekt die Gemüsesorten die wir vor der Haustür haben.

Eines der kulinarischen Highlights der letzten Tage war frische Butter vom Käsemax (Fam. Schützenhöfer aus Stambach). Der Unterschied zur gekauften Butter ist wirklich zu merken. Die Käse der Familie sind übrigens auch sehr genial!

Toll waren einige Gespräche mit Freunden und Bekannten, die sich genau informieren wo wir einkaufen und die sich auch mitanhängen wollen (sprich auch bestimmte Produkte regional kaufen wollen). Es scheint so, dass tatsächlich ein leichtes Umdenken geschieht und die Menschen wieder auf lokale Produkte achten.

Die Versuche Tage ohne Cafe zu überstehen kommen immer wieder vor, sind derzeit aber noch nicht von Erfolg gekrönt. Allerlei Ersatz schon ausprobiert aber es ist nichts dabei.

Während heute die nächsten Folgen auf ORF ausgestrahlt werden, laufen auch schon wieder die Planungen für die nächsten Folgen.

Was mich besonders freut ist, dass es ab morgen Senf von Andi Fischerauer gibt und wir dadurch ein weiters kulinarisches Problem gelöst haben. Eis und Leberkäse gibt's auch in kürze.

Die nächsten Betriebe die wir um Unterstützung bitten werden sind noch mal Windhaber, Fleischerei Turza (Vulkanlandspezialitäten) und Schirnhofer. Alle drei sind unserer Meinung so regional verwurzelt dass es vielleicht möglich wird eine Wurst zu kreieren. So sehr ich Moastabradl, Speck und G'söchts mag, ein bisserl geht die Wurst schon ab!

Ganz dringend gesucht sind derzeit übrigens regionale Essiggurkerl! Also wenn wer wen kennt, der wen kennt, dann freuen wir uns sehr!

Mona & Theresa sind schon richtige regionale Köchinnen und hinterfragen jede Zutat und sind immer ganz stolz auf die Ergebnisse.

Bei einer Exkursion nach Stübing (immer wieder sehenswert das Freilichtmuseum) hab ich die Essbare Gemeinde Übelbach entdeckt! Die Idee finde ich sehr gut (http://www.uebelbach.gv.at/Plaetze.4909.0.html) , mit dem Zeitgarten in Groß- steinbach haben wir ja auch einen kleinen Ort wo es immer gute Sachen gibt! So wie es Übelbach hat ist dann aber schon noch mal eine andere Liga!

Wenn ich so an unsere Küche denke, dann können wir vermutlich am Ende des Essperimentes ein regionales Kochbuch schreiben, in dem alle Produzenten angeführt sind. Rezeptideen bekomme ich derzeit immer wieder von Coach Tobi und aus dem Servus Magazin!


Der häufigste Kritikpunkt am Essperiment (aus meinem Bekanntenkreis) ist übrigens die fehlende Berücksichtigung von CO2. Es würde keinen Sinn machen für ein Produkt so weit zu fahren. Bis jetzt haben wir eigentlich nur Stainzer und zwei "Zurück zum Ursprung" Produkte gefunden die aus größerer Entfernung kommen und die wir vor Ort kaufen können.



Tag 28 (26.06)

Der Besuch der zweiten Hochzeit gestern, nach insgesamt 7 durchschwitzten Hemden und T Shirts hat sich gelohnt! Im Schloss Pöllau bekam ich, da ich für die Vorspeisen zu spät war, nur mehr die Hauptspeisen. Es gab ein Buffet und der Küchenchef des "Schlosscafes" konnte mir 2 komplette Gerichte anbieten. Einerseits Rindsbraten aus dem Pöllauer Tal mit Kartoffel aus der Region und andererseits "Saibling" auch aus der Steiermark mit Gemüse. Von ihm habe ich erfahren, dass er das Gemüse aus Auffen (5km entfernt von zuhause) bekommt, Juhu gleich einen neuen Lieferanten bekommen!

Das Nachspeisenbuffet, das genial ausgesehen hat musste ich leider auslassen, da ich aber so satt war, war das kein Problem.

Danke Lukas & Julia für die schöne Hochzeit und den netten Abend (der erste "kinderfreie" seit ????)

Heute beim traditionellen Gassenfest hat sich unser Nachbar auch für uns ins Zeug gehaut und uns regional verwöhnt, er hat dafür sogar seinen Kräutergarten geopfert! Danke Franz!

Tja, allgemein gesagt gehts uns nach wie vor gut, einzig ein Graz Besuch steht zwecks Käse wieder an. Aber was tut man für Gouda, Grillkäse und den "Steirischen Prinzen" nicht alles. Obwohl natürlich der Stollenkäse aus Arzberg und der "Hartberger Käse" auch sehr gut schmecken!

Danke an unsere Bäckerin die uns auf eine ähnliche Aktion aufmerksam gemacht hat. Die Kleine Zeitung hatte vor Jahren etwas ähnliches und im Archiv haben wir schon erste Tipps und Ideen gefunden! So neu ist die Idee dann also auch wieder nicht!

Unter http://steirischessen.kleinezeitung.at/ kann man ein wenig schmökern!

Finanziell gesehen wirkt sich das Essperiment nicht so extrem aus, da vor allem Besuche in großen Einkaufszentren wegfallen und das Einkaufen von "unnützen" Dingen wegfällt... Wir sammeln die Bons und Rechnungen und werden immer wieder mal vergleichen. Vor allem das bewusstere Einkaufen hilft beim Sparen.

Stay tuned!

PS: bei unserem großen Landesfeuerwehrjugendbewerb in Großsteinbach am 15. und 16. Juli gibt es auch regionales Essen! Danke Fa. Turza, Windhaber Fleisch, Bäckerei Wachmann und Co!

Tag 27 (25.06)

Wie erwartet ist es auswärts schwieriger sich an die 100 km zu halten. Beim gestrigen Landesfeuerwehrtag musste ich der Gruppe meiner Feuerwehr aushelfen. Gefühlte 60°, warten in der prallen Sonne im grünen Feuerwehroverall mit Helm. Bier wäre auf jeden Fall regional gewesen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen nahm ich was es gab. Mineral das vermutlich aus dem Radius stammt, ich kanns nicht bestätigen. Die Gesundheit ging dann allerdings vor.

Wenigstens war das Antreten von "Erfolg" gekrönt. Keine Fehler gemacht und seit Ewigkeiten mal wieder einen 50 m Sprint gemacht. Der Junge Bursche neben mir kam dann doch etwas später zur Staffelübergabe! *stolz bin* (trotz rauchen und fehlendem Training). Danach gab es eine Schnitzelsemmel (Fa. Turza aus Ilz, die alles regional herstellt, und auch die Semmel war regional). Einzig der Almdudler war es nicht. Da ich aber Auto fahren musste und es kein kaltes Wasser gab, genehmigte ich mir diese Ausnahme (die Kosten für Führerscheinentzug wird mein Freund Ernst bzw. der ORF wohl kaum bezahlen).

Heute war ich bei einer Hochzeit als "Aushilfsfotograf" im Einsatz. Mineral war absolut regional. Da die Trauung in der Großsteinbacher Freizeitarena stattfand konnte ich mich auf das Strandgut verlassen und mich mit einem regionalen Hühnerstreifensalat stärken. Ich bin gespannt wie es Diana auf der anderen Hochzeit ging.

Interessanterweise verfolgen mehr Menschen als gedacht unser Essperiment und mir gegenüber sagt keiner dass er es als sinnlos empfindet. Das freut mich natürlich, obwohl ich weiß, dass es natürlich Menschen gibt denen das Verständnis dafür fehlt. Toll ist aber dass viele Menschen dann sofort Tipps für mich haben! Ich hab ja gewusst auf meine Oststeirer ist verlass. Sowohl auf die Produzenten als auch auf diejenigen die wissen wo ich etwas bekommen kann!

So nun auf zu Hochzeit Nr. 2 heute!

Alles Liebe und Gute für euren gemeinsamen Weg

Silke & Mex

und

Julia & Lukas!

Tag 25 (23.06)

Gestern gab es wieder besuch von Ernst, was rausgekommen ist gibt es anfang Juli in ORF Konkret zu sehen.

In den letzten Tagen hat Andreas Fischerauer um unseren Senf gekämoft. Gestern haben wir ihn besucht. Er hatte irrsinnig viele Tipps für uns und er hat uns auch gezeigt wie unser Senf gemacht wird und welche Dinge wir bekommen können und welche nicht! Solche Menschen sind großartig, er hat selbst eine große Freude an so einer Herausforderung und hilft uns. Danke Andreas!

Auch mit Essig haben wir uns eingedeckt, viele Tipps von ihm helfen auch da wieder die geschmackliche Vielfalt zurückzubringen.

Ein Besuch bei unserem Ernährungscoach Tobias vom Strandgut durfte natürlich auch nicht fehlen! Sensationell gut gegessen, wie immer halt!

Auch unsere Bäckerin vor Ort hilft uns mit Toastbrot, Nussbrot und und und, danke Andrea Wachmann!

Wir dürfen nun auch hochoffiziell Zucker verwenden, allerdings nur zum Marmelade und Sirup machen und ab der Zeit der Zuckerrüben müssen wir uns dann damit behelfen! ;-)

Tag 21 (19.06)

Tja nun sind es drei Wochen dass wir uns regional ernähren. Das Fehlen von Zucker (in Form von Mehlspeisen oder verschiedenen Getränken wie Kracherl oder Makava) macht eigentlich keine Probleme. Probleme mit dem Fehlen von Zucker hat Diana. Die Erdbeermarmelade wird und wird nicht! Wo sind nun die Experten des ORF zum Thema einkochen? Das wäre natürlich jetzt wichtig und nicht im Winter. ;-)

Im Moment kocht Pektin vor sich hin und morgen startet ein neuer Versuch.

Ansonsten, hmmm, es ging eigentlich leichter als gedacht. Fleisch in allen Variationen vorhanden. Nur bei der Wurst gibts Schwierigkeiten... Da ist die Auswahl eher begrenzt... Aber ein Jahr lang "Moastabratl" geht auch! ;-)

Dinge wie Oliven und Calamari gehen mir ab, wenn sie vor meiner Nase vorbei getragen werden, so wie gestern im Strandgut.

Alles in allem kommt mir vielleicht zu gute dass ich kein anspruchsvoller Mensch beim Essen bin. Sorgen vor dem Winter mach ich mir dennoch. Das Fehlen des geplanten Erdkellers wird sich bemerkbar machen!

Tag 20 (18.06)

Bezüglich Hartkäse müssen wir noch die LFS Hatzendorf besuchen. Die stellen auch Käse her.

Irgendwie sind diese Fachschulen, super! Liefern sehr viele Produkte.

Wir scheinen allerdings ein schlechtes Jahr erwischt zu haben. Ich hab mich mit einigen Landwirten unterhalten. Vor allem die Obstbauern haben heuer zu kämpfen und rechnen mit hohen Ernteausfällen. Obwohl die Lager des letzten Jahres noch gut gefüllt sind verkaufen unsere Großkonzerne (Billa und Co) Äpfel aus Chile! Muss nicht unbedingt sein!

Auch der geplante Gemüsebauer hat zukämpfen. Reis aus Wetzawinkel fällt aus. :-( Dinkelreis ist allerdings ein mehr als guter Ersatz!

Als "gesunde" Alternative zum Knabbergebäck hab ich die Grammeln entdeckt. 100 x mehr Kalorien als Chips aber einfach gut! Naja von gesunder Ernährung war ja nie die Rede!

Tag 18 (16.06)

Gestern seit langem wieder einmal einen Toast gegessen. Der Bäcker hat uns dankenderweise ein regionales Toastbrot gemacht. Komischerweise schmeckt das auch noch viel besser als das vorgefertigte weiche "Etwas".

Tja, im Moment dreht sich eigentlich alles ums Marmelade machen (ohne Zucker fast nicht haltbar zu machen) Auch der Holundersaft wehrt sich gegen jede gute Idee...

Leider gelingt nicht jede Idee und einges an Lebensmittel wandert auf den Kompost... Ob das der Sinn vom Essperiment ist? Na Ernst wird es uns wohl sagen. 100 km über alles!!!

Auch über den sorgsamen Umgang mit qualitätsvollen Nahrungsmitteln. Das in jedem Experiment Parameter verändert werden oder Grenzen erkannt werden?!?!

Vielleicht finden wir ja ein E das uns hilft, diese Zusatzstoffe sind ja wieder erlaubt... Hm, keine Ahnung.

Der Alltag ist grundsätzlich problemlos bewältigbar und es gab bisher noch keine Probleme, viele kleine Tipps helfen beim Verbessern und optimieren.

Schau ma mal was sich heut noch so ergibt...

Tag 14 (12.06)

Die EM lässt sich mit selbstgemachten Chips recht gut aushalten.

Das Vatertagsmenü bei Tobi im Strandgut war wieder ein Hit! Filetsteak mit Spätzle und Gemüse, alles aus der nächsten Umgebung. Besonders toll waren die Zwiebelsamen. Danke Tobi, dass du uns gleich ein Glas davon mitgegeben hast. Auch Pfeffer hat er uns wieder geschenkt.

Ansonsten läufts recht gut, Haferflockenmühle ist der Hit bei den Kids...

Nein es fehlt uns an nichts...

Gespannt warte ich noch auf das Eis und den Senf.

Gestern haben sich beim Kindergartenfest haben sich noch zwei Bekannte angeboten regionale Wurst und Selchwaren zu machen (sogar Hirschwürstel sind möglich).

Die beiden haben auch Wacholder und die anderen typischen Gewürze aus der Region. Den Pfeffer können wir ja stellen!

Also auch die freiwillige Teilnahme macht Spaß!


Tag 12 (10.6)

Auch außer Konkurrenz macht es weiter Spaß.

In den ersten zwei Wochen haben wir eigentlich 90% unserer Produkte gefunden die uns das Leben ohne große Probleme ermöglichen. Das Verzichten auf Schokolade fällt nicht schwer und für die Knabberei haben wir schon Ersatz.

Besonders toll finde ich die Hilfsbereitschaft der regionalen Produzenten. Ob Eis, Senf oder Wurst und Selchwaren mit regionalen Gewürzen. Wir leben hier anscheinend wirklich im Schlaraffenland. Ein herzliches Danke an alle die sich mit uns den Kopf zerbrechen und so viele Lösungen anbieten.

Die weiteste Strecke die wir bisher fahren mussten war Graz. Den 100 km Radius haben wir noch bei weitem nicht ausgeschöpft. Es würde ja wenig Sinn machen für ein Produkt nach Baden zu fahren oder nach Wolfsberg. Wir bewegen uns mit allen unseren Produkten derzeit im 50km (Straßenkilometer). Einzig die Stainzer Butter, der Topfen, Schlagobers und Frischkäse kommt vom Wechsel. Diese Produkte können wir aber quasi gleich ums Eck kaufen.

Durch den regionalen Pfeffer fehlt eigentlich auch in der Gewürzlade nichts Essentielles.

Für die Cerealien (mir fällt kein besserer Überbegriff für die Frühstücksflocken ein) hat sich Diana jetzt eine eigene Mühle gekauft um sie selbst herzustellen.

Alleine aufgrund des bisher betriebenen Aufwandes und der Unterstützungszusagen werde ich Diana weiter unterstützen und mit ihr gemeinsam die 100 km Challenge (so nenn ich es für mich) weiterführen.

Da Nahrungstechnisch nur noch Feinheiten (fixer Knoblauchlieferant,....) fehlen werde ich mich nun an die baulichen Sachen wagen. Wer gute Ideen hat für Dörrofen, Trockenanlage oder "Räucherkammer" und Lagerräume bitte melden - Danke!

Tag 11 (9.6)

Nachdem ich gerade erfahren habe dass der ORF mit meinem Kaffeekonsum nicht einverstanden ist werde ich dennoch weiter mit meiner Frau den 100km Radius einhalten und sozusagen freiwillig am Essperiment teilnehmen.

Heute hab ich übrigens das erste Mal Kontakt mit Elke Kammerer aus OÖ gehabt. Sie sind unsere Mitstreiter. Wir haben viele Gemeinsamkeiten entdeckt und halten uns gegenseitig auf dem laufenden. Sie haben auch einen Blog eingerichtet. Unter http://regional-leonding.webnode.at/ findet ihr die Sichtweise von ihr und ihrem Mann.

Der Alltag mit dem Leben mit dem 100km Radius ist schon zur Normalität geworden und stellt uns derzeit nicht vor große Probleme. Die spannenden Dinge sind derzeit wie können wir Lebensmittel klassisch konservieren und über den Winter bringen. Dörrofen, Trockenanlage, Lagerräume,... das weckt mein technisches Interesse . Ich geh jetzt mal die Bohrer schleifen ;-)

Tag 10 (8.6)

Der Großseinkauf gestern hat sich bezahlt gemacht. Die Hauptmahlzeiten funktionieren einwandfrei. Zwischendurch gibts halt weniger Auswahl. Aber mit Apfelchips, Kuchen und solchen Dingen verschwindet auch der kleine Gusto.

In der Ölmühle in Großsteinbach (Konrad Auer) habe ich heute einen alten Bekannten getroffen der Selbstvermarkter ist und für mich unterschiedliche Selch und Wurtswaren herstellt. Es hat ihn selbst schon immer interessiert aber er hat sich nie Zeit dafür genommen, nun hat er einen guten Grund. Ich bin schon gespannt! Danke Jürgen.

Tja der Kühlschrank wieder voll. Einzig für Schoko und Kracherl gibts keinen vollwertigen Ersatz...

Tag 9 (7.6)

Großeinkaufstour der Frau. Heute scheinen wir alles beisammen zu haben. Diana ist bis nach Graz zur LFS Grottenhof gefahren und hat auf dem Weg alles besucht was uns irgendwie helfen kann! In der Zwischenzeit war ich beim Strandgut und hab mich dort regional verwöhnen lassen. Hühnerfleisch auf Salaten gewürzt mit Pfeffer aus der Region und Kräutern. Unglaublich gut!

  • Am Sonntag haben wir bei den Chips herumexperimentiert. In Sonnenblumenöl fritierte Chips sind auf jeden Fall ein mehr als 100%iger Ersatz. Zwar ein wenig aufwendiger wie die im Backrohr gemachten aber dennoch für EM - Abende und Football - Abende bestens geeignet.
  • Zum Glück finden wir Bezugsquellen schneller als der Kühlschrank leer wird und wir kommen schon sehr gut über die Runden! ;-) Diana sieht das zwar noch ein wenig anders aber ich bin zufrieden! ;-)

Gestern war der erste Teil im TV, heute folgt glaube ich Teil 2, Dank TV Thek kann ich mir den dann am Abend ansehen;-)

Tag 7 (5.6)

Spargel und Hühnerfleisch aus der Region haut hin und schmeckt.

Tobi besorgt mir wahrscheinlich morgen meinen steirischen Pfeffer! Juhu! Würze kehrt zurück.

Biskuitt mit Honig und Erdbeeren anstelle von Zucker gesüßt, schmeckt auch gut...

Und nun schauen was die neue Woche so bring!

Stay tuned!

Tag 6 (4.6)

Auswärts ist es natürlich schwerer die Regel einzuhalten. Da ich heute bei einer sehr interessanten Veranstaltung der Naturparkakademie Steiermark in St. Johann bei Herberstein war ("Heimische Schlangen") und dort das Mittagessen dabei war musste ich das Gericht wählen dass am regionalsten war. Zum Glück gab es Spargelcremesuppe und gebackenen Spargel. Bei den beiden Gerichten war sicher ziemlich alles Regional, einzig das Öl/Fett in der Friteuse ziemlich sicher nicht...

Bens Geburtstagstorte war leider tabu für mich, dafür gibts morgen Biskuitrollade mit Schlag (ohne Zucker) und Erdbeeren, danke Cherie!

An bestimmte Dinge gewöhne ich mich immer mehr, andere sind noch nicht "gewöhnlich" geworden. Die kleinen Snacks zwischen durch oder bein Fernsehen am Abend fehlen, bzw. habe ich noch keinen Ersatz gefunden!

Tag 5 (3.6)

Langsam wird es zur Normalität danach zu fragen woher etwas kommt. Aber auch zuhause wird es Alltag...

Heute haben wir Sonnenblumenöl in Hainersdorf (7km) und Apfelsaft aus der Nachbarortschaft (Scheibelhofer) gekauft.

Eine gute Seite ist die Seite zurück zum Ursprung. Zu den Produkten kann man sehr detailierte Daten (Produzenten und Verarbeitung) abrufen. Zwei Käsesorten gehen zu 100%. Bei anderen Produkten muss ich noch schauen.

Die Nahrungsmittelvorräte werden wieder mehr. Ein Besuch bei Bauernmärkten steht noch an.

Zuhause schaut es so aus, dass ein Regal mit den Produkten für uns gefüllt ist und das andere für die Kinder. Noch ist keine Sehnsucht so groß ins Regal der Kinder zu greifen. Auch für Gäste haben wir immer etwas da (Haider Kracherl aus Vorau, die verwenden seit 6 Generationen österreichischen Zucker - Zuckerrübenregion Südoststeiermark und stellen eine super regionale Alternative zu den Großkonzernen dar, leider scheidet so ein toller Betrieb für uns aus) . Somit ist der Wunsch des ORF nach einer ausschließlich regionalen Speißekammer bei uns nicht möglich. Wieso sollten meine Freunde auch mitzwangsbeglückt werden? Auch beim Einkaufen wird man uns immer wieder mal sehen wie wir nach Produkten greifen die nicht entsprechen, ich garantiere aber, dass diese nicht für uns sind!

Zum Essen gabs heute gutes Faschiertes mit Kartoffelpüree und Salat, kein Problem das regional zu kochen. Abends gab es eine klassische Jause mit selbstgebackenem Sauerteigbrot, Butter (Stainzer), Käse (Käsemax), Wurst (vor Ort hergestellt ohne Zusatz) und Kräutern aus dem Garten!

Übrigens gibt es jetzt auch begrenzt Zitronen! Im Garten steht seit gestern ein Zitronenbaum (;-) ).

Beim Einkaufen ist der Zucker übrigens das häufigste Problem, ich dachte ich weiß relativ genau wo Zucker drinnen ist, aber da habe ich mich geirrt! Zunehmen werde ich in diesem Jahr ziemlich sicher nicht ;-)!

Gestern stellte mir Tobias übrigens die Familie Kochauf aus Wetzawinkel vor. Sie haben einiges was wir gut gebrauchen können! Tobi ist ein super Coach für uns, Danke dafür!

Tag 4 (2.6)

Wieder einige erfreuliche Mitteilungen. Herr Fischerauer aus Pischelsdorf (Essigmanufaktur) macht für uns einen eigenen regionalen Senf.

Das Mittagessen beim Strandgut war heute wieder großartig und zu 100% regional! Echt super wie sich Tobias mitreinkniet!

Heute haben wir uns ertmals mit dem Thema Selch und Wurtswaren beschäftigt. Da weiß ich allerdings noch nichts! Fleisch stellt zum Glück ja überhaupt kein Problem dar! Gleich im Nachbarort haben wir eine Fleischerei die uns Fleisch liefert das den Kriterien entspricht.

Tag 3 (01.06)

Heute war ich das erste Mal auswärts essen. Der Chefkoch des Strandgutes hat mir Rindfleisch mit Gemüse und Kartoffeln gezaubert. Dabei wurde nichts verwendet was nicht aus der Oststeiermark war (Salz ausgenommen). Danke Tobias Scheuer! Immer ein Genuss!

Und Tobias hat für mich einen Pfefferproduzenten ausgemacht! Juhu! Koni Auer, von der Ölmühle Auer bei uns im Dorf, hat mir geholfen die richtigen Öle zu finden! Klappt auch ganz gut!

Die Rückmeldungen der Produzenten trudeln auch schön langsam ein. Beim Steirer Kracherl (Fa. Haider aus Vorau) bin ich echt enttäuscht, dass ich es nicht konsumieren darf! Steirische Zuckerrüben in Tulln / Wien raffineriert und gilt daher nicht, dabei wäre dieses Unternehmen für mich im Vergleich zu den Großkonzernen wirklich zu bevorzugen! Alles in Glasflachen und guten Geschmack! Das wird mir fehlen! Das Steirercola und das Rote Kracherl waren neben dem Makava Iced Tea und Red Bull Cola (auch alles aus Österreich) meine Lieblingsgetränke (zum Genießen, nicht täglich).

Interessant ist in dieser Hinsicht das Ernst der Mann vom ORF E Inhaltsstoffe erlaubt. Einige E Inhaltsstoffe werden allerdings wieder mit Namen angegeben (weils besser klingt) und sind somit nicht erlaubt?!?! Würde Steirerkracherl also anstelle der Extraktbezeichnungen Es raufschreiben würde es gehen???

"Unser" Regal füllt sich. 2 Sorten Apfelbalsamico Essig (Gölles und aus Stubenberg), Apfelsaft, Frischkäse, Schlagobers und Co alles vom Hartler Bauernladen mit der Garantie, dass alles aus der Region ist!

Fürs erste werde ich mich wohl mit Dinkelreis zufrieden geben müssen. Der Reis aus Wallern am Neusiedlersee ist ziemlich genau 102 km entfernt und der Reisbauer in Klöch scheint erst ab Sommer liefern zu können.

Für den Süßhunger gibts Apfelchips (selbstgemacht und von Familie Singer / Tiefenbach).

Froh bin ich übrigens auch das Ketchup bei mir nicht den Stellenwert hat. Majo kann ich mir zum Glück selber machen!

Am Wochenende werden wir den ersten Großeinkauf machen um dann tatsächlich alles zu haben.

Auf Rückmeldung warte ich noch von einigen Molkereien. OM und Berglandmilch haben sich noch nicht gemeldet.

Unsere bisherigen Favoriten zum Einkaufen sind.

Haagens Kulinarium

Nah und Frisch Pendl

Hartler Bauernladen

Bei Wurstwaren werde ich auch Windhaber und Turza zurückgreifen können.

Also alles in allem schaut es nicht schlecht aus. Wir werden nebenbei auch unsere Einkäufe dokumentieren und auf den Preis achten. Bin gespannt wie das aussieht.

Dinge wie Backpulver & Co gibt es nun mal nicht, aber Diana ist eine hervorragende und kreative Köchin. Sie hat schon einiges gezaubert was für uns "geht".